Spielregeln für Big Bang Chess
Ziel des Spiels:
Ziel des Spiels ist es, den König des Mitspielers so anzugreifen, dass er matt gesetzt ist und keine zulässigen Züge mehr zur Verfügung hat, die den König aus dieser Stellung befreien würden. Dies wird Schachmatt genannt.
Spielanleitung:
Der Computer stellt die Figuren automatisch auf dem Brett auf. Wenn Sie auf einem Schachbrett spielen möchten, beachten Sie, dass die Dame beim Aufstellen der hinteren Reihe immer auf einem Feld ihrer Farbe steht. Weiterhin müssen die helleren Eckfelder in der unteren rechten Ecke des Brettes sein. (Wenn das nicht der Fall ist, drehen Sie das Brett.)
Der Spieler mit den weißen Figuren beginnt die Partie. Jeder Spieler zieht abwechselnd eine Figur.
Jede Figur darf nur in die für die Figur zulässige Richtung gezogen werden. Züge können entweder auf einem leeren Feld oder auf einem Feld, das von einer Figur des Mitspielers besetzt ist, enden. Endet ein zulässiger Zug auf einem Feld, das von einer Figur des Mitspielers besetzt ist, wird die Figur geschlagen, weil die Figur des Mitspielers vom Brett entfernt werden muss.
Mit Ausnahme des Springers darf keine Figur über oder durch andere Figuren ziehen.
Zulässige Züge:
Bauer: Ein Bauer darf auf das nächste Feld direkt vor ihm ziehen. Nur bei seinem ersten Zug darf er zwei Felder vorrücken, doch dieser Zug setzt den Bauern einem „Schlagen en passant“ für nur einen Zug aus (siehe „Besondere Regeln“ unten). Bauern dürfen nur vorwärts auf derselben Linie ziehen. Eine Ausnahme besteht, wenn der Bauer eine andere Figur schlägt; dann muss er diagonal vorwärts ziehen.
Turm: Der Turm ist eine der stärksten Schachfiguren. Er kann entlang einer Linie oder Reihe auf ein beliebiges Feld ziehen. Türme können nicht diagonal ziehen.
Ein Turm kann gleichzeitig mit dem König gezogen werden, aber nur, wenn der König rochiert (siehe „Besondere Regeln“ unten).
Springer: Der Springer, der wie ein Pferd aussieht, ist die einzige Figur auf dem Brett, die über andere Figuren springen darf. (Aber weil er nicht in einer geraden Linie zieht, trifft er nie tatsächlich die Figuren, über die er springt.) Springer können in einem Zug zwei Felder in eine Richtung gefolgt von einem Feld in eine rechtwinklige Richtung ziehen. Eine gute Möglichkeit, sich die möglichen Züge des Springers vorzustellen, ist, die Felder der anderen Farbe, die nicht in der Nähe des Springers aber nicht mehr als 2 Felder vom Springer entfernt sind, als zulässige Züge vorzustellen. (Der Computer stellt natürlich sicher, dass Sie zulässige Züge durchführen.)
Läufer: Der Läufer, der neben dem Springer aufgebaut wird, ist einem Bauern ähnlich. Er kann aber nur diagonal und nicht waagerecht oder senkrecht ziehen.
Königin: Jede Seite besitzt nur eine Königin. Sie ist die stärkste Figur auf dem Brett, weil sie waagerecht, senkrecht und diagonal ziehen kann.
König: Jede Seite besitzt nur einen König. Es ist wichtig, den König zu schützen, weil ein Mattsetzen des Königs das Spiel beendet. Könige können ein Feld in jede Richtung ziehen (außer bei einer Rochade; siehe „Besondere Regeln“ unten). Ein König darf nicht auf ein Feld ziehen, auf dem er von einer gegnerischen Figur geschlagen werden kann.
Besondere Regeln:
Schach: Wenn ein König von einer gegnerischen Figur angegriffen wird, steht er im Schach. Der nächste Zug des Mitspielers muss dafür sorgen, dass der König nicht länger angegriffen wird. Hierzu muss der König entweder auf ein anderes Feld gezogen oder die Figur, die den König angreift, mit einer anderen Figur geschlagen werden.
Schachmatt: Wenn ein im Schach stehender König den Angriff nicht abwehren kann, ist das Spiel beendet. Es hat der Spieler gewonnen, der den gegnerischen König matt gesetzt hat.
Patt: Wenn der König nicht im Schach steht, aber der einzige zulässige Zug eines Spielers darin besteht, den König ins Schach zu stellen, dann endet die Partie unentschieden.
Das Spiel endet auch unentschieden, wenn nicht genügend Figuren auf dem Brett vorhanden sind, um ein Schachmatt zu ermöglichen.
Rochade: Der König darf zwei Felder in Richtung eines Turmes ziehen, dann wird dieser Turm über den König hinweg auf das Feld, das der König soeben überquert hat, gesetzt. Eine Rochade darf nur ausgeführt werden, wenn zwischen dem König und dem Turm keine Figuren stehen. Weiterhin darf der König vor einer Rochade nicht im Schach stehen, durch solch eine Stellung bewegt oder in diese Stellung gebracht werden.
Umwandlung: Ein Bauer, der die letzte Reihe der anderen Seite des Brettes erreicht, darf zu einem Springer, Läufer, Turm oder einer Königin getauscht werden.
Schlagen en passant: Dies ist wohl eines der am schwersten zu verstehenden Dinge beim Schach. Wenn ein Bauer zwei Felder vorwärts zieht, darf jede Figur den Bauern beim Vorrücken schlagen („Schlagen en passant“), indem auf das Feld direkt hinter den Bauern gezogen wird (als ob der Bauer nur um ein Feld vorgerückt wäre).